Sonntag, 19. September 2010

Mysterys sind lästig

Wenn ich in zufällig in eine neue Stadt komme, versuche ich dort meist zu cachen. Da geht es mir weniger um den Statistikpunkt, sondern mehr darum die Stadt kennen zu lernen. Meist funktioniert das auch sehr gut. Vor allem Ulm und Freiburg lernten wir so gut kennen.
Nicht so in Lemgo. Dort sind von 22 Innenstadtcache 7 Mystery. Teilweise D5.
Mysterys suche ich nur wenn mir die Lösungsweg sofort verständlich ist oder wenn ich mit anderen Cachern unterwegs bin, welche Lust haben länger vor dem PC zu sitzen, als zu cachen. Den Outdoorteil erledige ich ja gerne.
Also hatte sich cachen in Lemgo schnell erledigt. Den Fahrradträger in Lemgo abgeholt, einen Tradi gesucht und weiter in die nächste Stadt wo es mehr zu sehen gibt.
Es ist ja okay wenn Cacher gerne Mysterys auslegen, aber wenn dadurch eine recht viel versprechende Altsstadt durch Mysterys blockiert wird, geht das doch ein wenig am Ziel vom Geocachen vorbei. Klar hätte ich mit Stadt auch so anschauen können, aber cachen und eine Stadtbesichtigung zu verbinden macht einfach mehr Spaß.
Es wird Zeit das eine eigene Plattform für die Denksportfreunde geschaffen wird.

Kommentare:

  1. Hmmm, oder eine Plattform für urbane Tradis, oder für Touristencaches, oder Klettereien, oder Wandermultis...
    Ich versteh die Aufregung nicht. Unter Tradis die grindigen Drecksdosenanhand einer Karte rauszufiltern mag ja unbefriedigend sein, aber bei Mysteries ist das zu 100% möglich. Auf der Cache-Karte und per PQs.
    Abgesehen davon: an welchem "Ziel des Geocachings" geht ein Stadt-Mystery vorbei? Was ist den grundsätzlich das "Ziel des Geocachings"? Oder ist das nur eine persönliche Präferenz?

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  2. Wie wäre es mit einer eigenen Plattform für T5-Caches? Für Leute, die körperlich diese Caches nicht wuppen können, sind T5er auch nur lästige Dinger, die die schönen Familien-Multis blocken.

    Ich kann Dir Deinen Frust z.T. sogar nachempfinden. Gerade die Ratehaken der Marke "D5/T1" (Mikro-Dose) sind mir ein Dorn im Auge.

    Aber was wollen wir machen. Das Hobby bietet für jeden etwas. Die einen haben's halt im Kopf, die anderen in den Beinen. :) :) :)

    Gruß
    Andi

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  3. Ich denke da mittlerweile etwas anders darüber - nachdem ich wegen Bandscheibenvorfall längere Zeit ausgefallen bin und nur noch gelegen bin, waren einige Mysteries in der Umgebung ein sinnvoller Zeitvertreib. Sonst hätte ich die Zeit nicht gehabt. Das Loggen steht aber noch aus...
    Wobei bei mir eine sehr gute Durchmischung dabei ist.
    Wegen dem Ziel der Reise: "Caches along a Route" hat dir nicht geholfen?

    Grüßle m.

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  4. Warum sind eigentlich nur noch T5 Kletterer Menschen, warum nicht auch ein wenig Training für's Hirn.........provokativ gesagt, was nutz ein alter durchtrainierter Körper wenn's Hirn mangels Training lahmliegt?
    Hier geht es wie so oft im Leben um ein friedliches Nebeneinander. Eins sollte das andere nicht ausschließen. Sicher gehören in jede Altstadt auch ein paar nette Tradis, aber andererseits haben wir z.B auch die Erfahrung gemacht, dass ein Mystery oder längerer Multi durchaus eine Deppenbremse sein kann, die den Cache der oft mit viel Arbeit verbunden ist schützt. Nicht jeder mit GPS-Handy in der Hand hat Lust Mysteries zu lösen. Gerade an urbanen Stellen sind Caches halt besonders muggelgefährdet.

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  5. Wir haben die Erfahrung mit wirklich schönen Multis gemacht, die als Aufgabe nicht das Finden von Filmdöschen mit darin befindlichen Koordinaten für die nächste Station hatten. Teilweise war das Adlerauge gefordert, weil man die benötigten Zahlen/Infos sich im Umfeld suchen musste oder das Wissen um das Gebiet, in welchem man sich bewegte. Durch geschickte Auswahl des Platzes für das Finale, war man, aber insbesondere der gesamte Cache, sicher vor Muggelübergriffen.

    Was uns besonders an den Fragezeichen, bzw. den damit verbundenen Aufgaben stört ist der Umstand, dass einige Owner wohl die Herausforderung darin sehen, die absurdesten Aufgabenstellung hierin zu verarbeiten, getreu dem Motto: Je verrückter um so besser. Da sitzt man dann z. B. vor einem Bild mit verschiedenfarbigen Punkten und wird allmählich kirre. Hat man die Lösung sich dann "erarbeitet", findet man hinter irgendeiner Mauerein Filmdöschen. Das ist dann doch ein Witz!!! 'tschuldigung, aber das hat dann nichts mehr mit Gehirntraining zu tun - für beide Seiten;->

    OK! Die Fraktion, die sich damit zufrieden gibt, soll ja auch befriedigt werden. Aber dann sollte man ein gesundes Gleichgewicht finden. So könnten z. B. die Regeln geändert werden, so dass eben nicht ein größeres Gebiet nur wegen der Fragezeichen für andere Cachetypen blockiert ist. So wäre dann allen gedient.

    In diesem Sinne: Happy Hunting

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