Freitag, 24. April 2009

Bebauungswahn

Erst erfahre ich im Bezirksasusschuss das das Ruhr-Möhne Ecke umgebaut werden soll. Blöd das dort ein Cache von mir liegt. In der nächsten Sitzung erfahre ich das das Final vom Neheimer Ruhr Cache zubetoniert wird. Mal sehen wann und wi ich meine Caches umlegen muss.

Mittwoch, 22. April 2009

Brief vom Hegering

Am Freitag erhielt ich einen Brief vom Hegering Ense. Drei Wochen nach meinem Leserbrief und der immer wieder versuchten Kontaktaufnahme. Das Schreiben kam im Umschlag der Rechtsanwaltskanzlei des Hegeringleiters. Der Brief selber nur vom Hegering.
In dem Schreiben wurden ziemlich dreiste Forderungen und Behauptungen aufgestellt. Ein paar Beispiele.
Wenn ein Geocache im Internet veröffentlicht würde, müsste er als Veranstaltung beim Forstamt angemeldet werden.
Das ist natürlich Quatsch, da dies ja keine zeitlich festgelegte Veranstaltung ist, sondern eher so etwa wie eine Wanderroute.
Des weiteren wäre der Cache ein großer Publikumserfolg und hätte erhebliche Unruhe in den Wildbestand gebracht.
Klar 59 Cacher, davon die meisten in Teams, in 4 Monaten sind ja so aufregend.
Seit dem Auftauchen des Geocache wären die Wildunfälle zwischen altem Forsthaus und Hoingen deutlich angestiegen.
Komisch nur das selbst der Parkplatz über 300 m von dort entfernt ist und die Cachestrecke selbst bis zu 2,5 km. Viellicht liegt es eher daran das der Jagdaufseher immer beim Forsthaus in den Wald fährt.
Dann wurde behauptet das Anbringen der Reflektoren auch mit unsichtbarer Farbe, erfülle den Tatbestand der Sachbeschädigung.
Nun da kenne ich mich nicht so genau aus, aber ich denke mal das kaum ein Richter jemand verürteil welcher Reflektierende Folie ab Bäume hängt, oder UV Farbe an Schutzgitter malt. Zumal wo liegt da der wirtschaftliche Schaden?
Für Schäden am Wildbestand welche durch den Geocache verursacht würden, könnten die Jäger den Geocacher haftbar machen.
Wie soll das gehen?
Fragen die das tote Wild warum es auf die Straße gelaufen ist? Wegen eines ruhig durch den Wald wandernden Geocachers, oder war es vielleicht doch der Jeep des Jagdaufsehers?

Das Ganze zeigt mal wieder das es den Jägern nicht um Dialog, sondern nur um das Vertreiben von Geocachern aus ihrem heiligen Revier geht.

Montag, 20. April 2009

Höhlencache


Am Wochenende versuchten wir unseren ersten Höhlencache zu finden. 7 Grad. Nach 1 1/2 h Stunden spannenden Sucher habe ich aufgegeben. Meine Geduld in engen, nassen Gängen herumzukriechen war erschöpft und im Gegensatz zu einer Mitcacherin, habe ich diese Höhle als für mich nicht machbar abgeschrieben. Das erste mal das ich einen Cache wegen mangelnder physischer Fähigkeiten aufgegeben habe.
Trotzdem war es eine interessante Erfahrung diese Höhle zu erkundet zu haben.

Mittwoch, 1. April 2009

Google Streetview

Eben auf den Weg gemacht einen neuen Cache zu verstecken. Dabei wurde ich vom Google Streetview Auto überholt. Offenbar sind die jetzt auch im Sauerland unterwegs.
Bin ja mal gespannt wann der erste Cache beim Loggen überrascht wird und dann bei Googlemaps zu sehen ist.

Sonntag, 29. März 2009

Geocaching und ÖPNV

Am Freitag/Samstag stand ein Seminar in Wuppertal an. da ich erst um 17 Uhr da sein musste und frei hatte, bin ich morgens mit der Bahn nach Wuppertal gefahren. Von da aus wollte ich mit Schwebebahn und Bussen zu den Caches fahre. Das klappte genau bis zum ersten Cache. Diesen Multi nach 2 Stunden abgebrochen, da ich das Final nicht finden konnte. Danach einen naheliegenden Multi schnell gefunden.
Nun begann das Chaos. Zu Fuß ins Tal und von dort sollte es zu Fuß auch weiter gehen. Dabei bemerkte ich dann, das 480 m in Wuppertal gefühlte 200 Höhenmeter enthalten. So wurden geplante Fußwege zu Bergwanderungen. Gibt es in einer anderen Stadt mehr Treppen als in Wuppertal?
Sämtlich Planung passte nicht mehr, da ich nicht wusste mit welchem der Unmengen an Bussen ich weiter kommen konnte. Also das meiste zu Fuß versucht. Wenn mal ein Bus richtig schien und ich einstieg, passte das eine Weile und dann bog der Bus in die völlig falsche Richtung ab. Da schaut man nur noch aufs GPS um den perfekten Ausstiegspunkt zu finden.
Am Ende statt geplanter bis zu 20 Caches ganze 8 gefunden. Das war der erste und vorerst letzte Versuch Geocachen und ÖPNV zu verbinden. Dafür braucht man definitiv eine schnell mobile Onlineverbindung. Und wegen der kleinen Handydisplays am besten auch ein Netbook. Das nächste Mal nur noch mit Auto ins bergische Land.

PS: Na ja zum Event nach Bremen fahr ich mit der Bahn. Aber da gibt es bestimmt keine Berge.

Sonntag, 22. März 2009

Jäger bei Nacht

Im Moment ist das Verhältniss von Jägern und mir ein wenig gestört. Nach dem Kleinkrieg bei der Voodoo Hexe und anschließenden Presseartikeln und Leserbrief habe ich gestern eine neue Erfahrung gemacht.
Nachdem Sauerlandstammtisch sind wir los gezogen um einen Nachtcache im Wald bei Echthausen zu suchen. Der erste Teil klappte super. Doch dann sahen wir Feuerschein im Wald. Offenbar saßen dort ein paar Leute am Lagerfeuer. Die Koordinate zur nächsten Station führte und genau darauf zu. Beim Näherkommen tauchten erste diverse Jagdfahrzeuge auf. Dann ein Jäger welche im dunklen hinter einem Baum lauerte und schließlich ein Lagerfeuer, an dem mindestens 10 Jäger saßen und offenbar feierten. Mitten im Wald ein offenes Feuer, freilaufende Hunde und ein Kind mit Taschenlampe.
Nein, es waren leider nicht die Jäger aus Ense. Die hätte ich gerne so erwischt.
Die Jäger aus Wickede (Nachbarrevier von Ense) grüßten nur freundlich und ließen uns weiter gehen.
Einer kam dann doch hinter her und fragte uns ob er er helfen könnte. Nach dem Hinweis von mir, das wir GPS Geräte hätten und uns nicht verlaufen könnten, ging er auch gleich wieder.
Entweder hatten die ein schlechtes Gewissen, wegen dem Feuer usw., oder aber die Wickeder Jäger haben Nachtcacher akzeptiert.

Freitag, 20. März 2009

Mega Event

Nachdem wir uns für für das Projekt Game angemeldet und jetzt auch die Fahrkarten für den Zug haben, kann da eigentlich nichts mehr schief gehen. Ist schon interessant das man mit der Bahn für 74€ nach Bremen und zurück kommt und dabei auch noch ein Tageticket für die Verkehrbetrieb in Bremen dabei ist. Mit dem PKW würde das teurer und dauerte deutlich länger.
Zum Event selber machen wir uns langsam auch Gedanken. Was machen eigentlich die Owner der Caches, welche jetzt schon in Bremen liegen. Alleine in 2 km Umkreis des Eventortes liegen 20 Caches. Die Logbücher werden an diesem Tag wohl überquellen. Vielleicht legend die ja auch Toilettenpapierollen als Logbücher hinein ;-)

PS: Wie schafft es ein Event in den Niederlanden den Megastatus zu bekommen wo die nur 338 Anmeldungen haben? So viele bekämen wir hier ja schon bei einem Stammtisch hin ;-)