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Montag, 10. September 2012

Urheberrechte bei Wikepedia für Goecacher interessant

Bei einigen Cachebeschreibungen findet man oft Auszüge aus Wikepedia.
In der heuteigen TAZ steht ein Artikel in dem es um Abmahnungen für Verstöße gegen die Creative-Commons-Lizenzengeht. Dabei geht es vorranging um die verwendeten Fotos.
Vermutlich wird auch einigen Cachern nicht bekannt sei das bei Nutzung der Fotos bestimmte Voragben eingehalten werden müssen.
Zitat: Bei vielen unter CC-Lizenz veröffentlichten Werken müssen der Name des Fotografen und die Art der jeweiligen CC-Lizenz genannt werden. 
Mit war das in der Form nicht bekannt. Vielleicht sollten Owner von Cache einmal  checken, ob ihr die Vorgaben in den Listings eingehalten werden,  bevor es auch dort Abmahnungen hagelt. 

 

Sonntag, 12. August 2012

Kommunalwahlkampf und Geocaching

Vor vier Wochen bekam ich aus Dortmund von den dortigen Grünen einen Anfrage ob ich für sie einen Geocaching Aktion im Kommunlawahlkampf, (dort muss die Wahl nach einem Gerichtsurteil wiederholt werden) begleiten würde. Mein erster Gedanke war, nein bloß nicht. Politik und Geocaching wollte ich bisher immer trennen. Die negativen Erfahrungen der Julis in Dortmund und einer missglückten Aktion einer CDU Bundestagskandidatin vielen mir sofort wieder ein.
Aber dann dachte ich an die immer stärker, zum Teil sehr negative werdender Presse und entschied mich mit denen zu treffen. Schnell wurde klar das kein schon vorhandener oder überhaupt kein logbarer Geocache in Frage kam. Ich würde für diesen Tag einen Multi legen.
Zwei Wochen später fuhr ich mit meiner Frau erneut nach Dortmund und klärte mit zwei Grünen den Streckenverlauf ab. Es würde durch Innenstadt von Dortmund zum Westpark gehen. Etwa 3 km lang und an kommunalpolitsich relevanten Punkten vorbei führen.
Langsam wurde mir klar das diese Art Geocache einen Chance bildete mein Hobby und meine politsche Tätigkeit zu verbinden. Der Termin wurde in der Presse veröffentlicht und gestern tauchten dann neben etwa 10 normalen Personen auch noch genauso viele Grüne aus Dortmund auf. Da ich drei GPS Geräte mitgebracht und ein weiteres ein Teilnehmer mitgebracht hatten, konnten wir in vier Gruppen starten. Auch ein Pressevertreter lief die ganz Strecke mit. Ich hatte die Stationen am Morgen erst versteckt und so waren sie am Nachmittag fast alle vor Ort. Lediglich am Drogenkonsumraum lies sich keine Dose verstecken. Die dort wartenden Personen waren dermaßen gelangweilt und neugierig, das keine Tarnung der Welt es ermöglicht hätte dort etwas zu verstecken.
Alle Teilnehmer hatten einen riesen Spaß, zumal der Zufall dazu führt, das auf einer Station ein kleiner weißer Hund saß und sie bei den ersten zwei Teams nicht räumen wollte. So bekamen sie gleich einen Eindruck davon was auch beim normalen Cachen passieren kann.
Das Final lag im Westpark, wo alle Teilnehmer von den Grünen zu einem Imbiss eingeladen wurden.
Mein Fazit war im Anschluss sehr positiv. Alle teilnehmenden grünen Politiker werden Geocache in Zukunft nicht ablehnen. Das könnte für Dortmunder Geocacher durchaus von Nutzen sein. Die Presse wird vermutlich einen positiven Artikel übers Geocaching veröffentlichen und mir und meiner Frau hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich würde solch eine Aktion jederzeit wiederholen und vielleicht auch mal in Neheim im nächsten Kommunalwahlkampf einsetzen.

Donnerstag, 24. November 2011

Wenn sogennannte Journalisten schreiben

In DerWesten tauchte gestern ein Artikel vom sogenannten Journalsiten Mike Fiebig auf. Darin behauptet er das Geocacher für die wiederholte Zerstörung eines Zauns verantwortlich wären. Dabei ist der zitierte Cache ein Earthcache, also ohne Dose. Das Foto zum Cache sollte vor dem Tor aufgenommen werden. Der zitierte Angler muss wohl senil sein, denn das Geocacher eine Bergsteigerausrüstung brauchen um über einen Zaun zu komen ist totaler Schwachsinn. Zumal da ja keine Dose liegt. Zitierte Logs sagen nur aus, dass die Cacher durch das Tor gesehen haben, nicht das sie dahinter waren. Wenn Journalisten einen solchen Unfug veröffentlichen, ist es bald mit der Glaubwürdigkeit der Presse vorbei. Zumindest bei Der Westen werde ich in Zukunft keinen Artikel als unbedingt wahr betrachten. Zu der Westen gehören mit der Westfalenpost, Westfälischen Rundschau, WAZ, IKZ und NRZ ein Großteil der lokalen Presse in NRW. Der Cache wurde gestern archiviert, was ich aus Sicht des Owners verstehen kann, da er nicht vor Ort wohnt und sich nur schlecht gegen diese unsinnigen Vorwürfe wehren kann.

Freitag, 21. Oktober 2011

TB Hotel Invasion

Eigentlich sind TB Hotels recht praktisch. Ich nutze sie bei längeren Reisen ganz gerne als Rastplatz. Außerdem können reisende TB´s und Coins so schneller fortbewegt werden.
Nun gibt es hier auf einem Stück der A44 zwischen Soest und Unna 5 TB Hotels auf 25 km. Schön für Statistiker, aber ob diese Dosen alle von Durchreisenden genutzt werden, wage ich doch zu bezweifeln. Vermutlich wird das bald so enden wie bei den Gotteshäuser Dosen. An jedem Parkplatz eine Dose.
Jetzt werden einige wieder sagen, man muss ja nicht jede Dose suchen. Aber jede dieser Dosen blockiert einen 161 m Radius, dei dem man etwas andere legen könnte. Und sei es nur als Startpunkt von einem Multi.

Donnerstag, 8. September 2011

T5-Event VL aufwärts hat ein Ende

Nachdem die meisten Verfahren gegen die Geocacher abgeschlossen sind, gibt es einen würdigen Abschluss für die überflüssige Aktion der Staatsgewalt.
T5-Event VL aufwärts hat ein Ende

Montag, 30. Mai 2011

Besser geht es nicht

Es kommt nicht oft vor, das ich einen Blogbeitrag über einen Cache schreibe. Aber gestern haben wir mit dem kleinen und großen Bergmechaniker die zwei handwerklich am besten gemachten Cache gefunden welche bisher gesehen habe.
Der Bau dieser Stationen muss Wochen gedauert haben. Sie sind technisch so ausgereift das sie den Ansturm von 10 Teams an einem Wochenende überstehen.
Einige der Station sind so super das für einen eigenen Multi gereicht hätten und hier reihen sie sich eine Kette von Stationen ein.
Selbst an so kleine Details wie die vollständige Angabe der Koordinaten haben die Owner gedacht. Dadurch konnten die Ergebnisse leicht überprüft werden.
Bei dem kleinen Bergmechaniker gibt es einen Ausweichstation welche 600 Zusatzmeter erfordert. Diese führen zu einer Klasse Station, welche einige Cacher leider gar nicht zu sehen bekommen.
Klar ist der Cache nicht übermäßig schwer , aber durch die fairen Stationen bekommt eigentlich jeder diese einfach genialen Finals zu sehen.
Dieser Sonntag Nachmittag gehört zu den Highlights in meiner Cacherlaufbahn.

Samstag, 19. Februar 2011

Chirp mit Tücken

Nachdem wir bei einem Nachtcache immer wieder Probleme mit Jägern hatten, habe ich mich entscheiden in dieser Runde einen Chirp Chip einzusetzen.
Leider stellte sich heraus das man den nicht Mal hinter einem Stein verstecken konnte, ohne das die Reichweite in den Keller ging.
Mittlerweile hängt das Ding auf einem Baum und funktionierte tadellos.
Letzte Woche bekam ich eine Mail das bei Garmin Colorado die Datenübertragung nicht funktioniert.
Das habe ich dann gestern überprüft und festgestellt, das dem wirklich so ist. Offenbar hat die Firmware da einen Fehler den die Übertragung stockt mal bei 10 und mal bei 50 %.
Klar beschweren sich Cacher das diese Technik nur bei bestimmten Geräten funktioniert. Aber einen Wherigo kann ich zum Beispiel auch nicht suchen.
Von divesren D5 Mysterys ganz zu schweigen.
Ich werde den Cache unverändert lassen. Zum einen steht im Text das er nur mit bestimmten Geräten zu lösen ist, und zum andren finde ich die Möglichkeiten die der Chirp bietet sehr spannend.
Auch wenn er bei mir nur der Jägerabwehr dient.

Donnerstag, 3. Februar 2011

wie Cacher an T5 Punkte kommen oder auch nicht....

Gestern gesehen:

..... couldn't find [Traditional Cache] Phoenix Blick - Der Turm



Eigentlich hatten ..... und meine Wenigkeit mit ...... abgemacht uns das Döslein zum Loggen mit runter zu bringen und es anschließend wieder hoch zu schaffen... Da waren die Beiden aber zu faul zu.

Unten wars auf jeden Fall saukalt, aber mit meinem Höhenschwindel hätten mich keine 87 Dinosauerier da hoch gebracht!!!
Schade, die Aussicht hätte ich gerne mal genossen!


und dann noch einen DNF loggen ;-)

Montag, 3. Januar 2011

Zu teueres Rechtssystem

Am 24.12. bekam ich Post von der Staatsanwaltschaft. Darin wurde mir letztmals angeboten 100€ innerhalb einer Woche zu bezahlen, damit das Verfahren vorläufig eingestellt wird.
Der Tatvorwurf hat sich inzwischen geändert, auf der Übersteigen eines Übersteigschutzes.geändert
Dieses Schreiben beantworte ich mit folgender e-mail:

Sehr geehrte Frau Oberamtsanwältin Daldrup,
anbei ein Foto von den drei Schildern am Turm. Darauf steht eindeutig das das besteiegnd es Turm nur mit Schutzausrüstung erlaubt ist. Diese hatt ich wie sie auf dem Foto sehen können an.
Des weiteren war in der Anzeige und bei der Vernehmung nur vom Vorwurf des Überklettern eines Zaunes die Rede. Dieser war und ist zu dem Zeitpunkt des Tatvorwurfes, nicht mehr vorhanden gewesen. Lediglich ein vermodertes Reststück stand dort.
Am Dienstag fand das Verfahren gegen den Geocacher welcher den cache ausgelegt hat vor dem Richter statt. Amtsgericht Arnsberg; 4Cs-120 Js 666/10-198/10
Dort wurde das Verfahren gegen den Angeklagten ohne Zahlung eines Bußgeldes eingestellt, weil auch der Richter dem Angeklagten glaubte das er in dem Glauben handelte, das es nicht verboten wäre dort hinauf zu steigen.
Dies taten im übrigen weitere 60 Geocacher.
Ich bin mit der Einstellung des Verfahrens ohne Zahlung einverstanden, jedoch nicht gegen eine Zahlung von 100 €. Zumal diese Einstellung nur vorläufig wäre, und der Vorwurf in geänderter Form im späteren Verlauf wieder neu aufgenommen werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schulte-Ladage


Daraufhin bekam ich eben einen Anruf der Staatanwältin. Diese teilte mit mit das sie dieses Verfahren auf keinen Fall ohne Zahlung einstellen würde. Ich hätte jetzt letztmalig die Chance die 100€ zu bezahlen und der Einstellung zuzustimmen. Sie wolle mich wegen der geringen Schuld nicht kriminalisieren.
Jetzt stellte sich für mich die Frage ob ich auf einen Strafbefehl warte und dagegen Einspruch einlege.
Anbetracht der Tatsache das alleine der Anwalt, mindestens das 3- 4 fache kostet, und die zuständige Staatsanwältin, im Gegensatz zu ihrem Kollegen, auch vor Gericht einer Einstellung des Verfahrens nicht zustimmen würde, habe ich mich entschieden die 100€ zu bezahlen.

Ich tue das mit der Faust in der Tasche, sehe aber nach dem Verlauf des ersten Verfahrens kaum eine Chance auf einen Freispruch. Und nur ein solcher würde mich außer dem Anwalt nichts kosten.
Das finanzielle Prozessrisiko ist mir unter diesen Umständen einfach zu groß.

Alle anderen angezeigten Cacher werden auch noch das Angebot bekommen 100€ zu zahlen um das Verfahren einzustellen. Vielleicht hat ja jemand anderes Lust, und die finanziellen Mittel, ein weiteres Verfahren durchzuziehen. Für mich ist jetzt jedenfalls Schluss.

In Zukunft wird es vom Neheimer keine Logs mehr bei kritischen LP und T5 Cache geben. Alte Logs habe ich teilweise wieder gelöscht.
Loggen werde ich zukünftig unter einen Sockenpuppenacount, über anonyme Proxyserver, möglichst aus einem Internetcafe. Das ist immer noch besser als gar nicht zu loggen.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Vertikal Limit Abschluss

Heute fand vor dem Amtsgericht in Arnsberg die Verhandlung gegen den Owner des Caches Vertikal Limit statt. Der Vorsitzende Richter war sichtlich beeindruckt das außer dem Owner sieben weitere Cacher als Zuschauer erschienen waren. Zudem zwei Pressevertreter.
Er meinte das er selber auch schon geocachen war, allerdings nicht bei so gefährlichen Cache wie Vertikal Limit. Ihn störten vor allem die Logeinträge der Cacher, welche ohne Sicherung auf dem Turm waren. Da bestände die Gefahr, dass irgendwann einmal einer abstürzen könne.
Grundsätzlich war aber nicht das Klettern auf dem Turm das Problem, sondern nur das dafür nötige betreten des Grundstückes. Das der Zaun nachweislich nur rudimentär vorhanden war, ändere an dem Vorwurf des Hausfriedensbruches nicht.
Auch das keine betreten verboten Schilder mehr am Turm waren, änderte daran nicht.
Er fand es unverantwortlich an solchen Stellen einen Cache zu verstecken.
Der Owner und sein Anwalt machten glaubhaft das sie, nach Aufgabe des Turms 2007, der Meinung waren, das dieses Grundstück nicht mehr umfriedet war. Außerdem sagte er zu, einen solchen Cache nicht mehr zu verstecken.
Letztendlich führen die Argumentation vom Owner und dessen Anwalts dazu, dass dieses Verfahren ohne Zahlung eingestellt wurde.
Der Richter meinte das die Anwaltskosten und der Freizeitverlust ausreichend wäre.
Dieser Argumentation stimmte die Staatsanwaltschaft zu.
Die Gerichtskosten trägt der Staat.
Diess ist jeoch keine Grundsatzentscheidung für die anderen angezeigten Cacher. Jedoch meinte der Staatsanwalt, das man sich bei weiteren Verfahren auf diese Entscheidung berufen könne.
Mal abwarten was jetzt bei meinem Verfahren passiert.
Ich werde mir jedenfalls in Zukunft zweimal überlegen bei welchem Cache ich einenen Logeintrag schreibe und ein Foto hinzufüge.

PS: Den Namen das Caches nenen ich erst jetzt, da keien negativen Auswirkungen auf das Verfahren mehr zu erwarten sind.

Mittwoch, 3. November 2010

Zahlen sie 100€ oder....?

Heute habe ich ein Angebot der Staatsgewalt, in Form einer Staatsanwältin bekommen.

Die bieten mir an gegen Zahlung von 100€ von der Verfolgung dieses Vergehens abzusehen.
Sie schreiben:
Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen sind sie eines Vergehens nach § 123 StGB hinreichend verdächtig.
Tatvorwurf Hausfriedensbruch.

Im Nachsatz steht dann, dass das Verfahren vorläufig eingestellt wird.
Angehängt ein Schreiben welches ich unterschreiben soll:
Zustimmung zu vorläufigen Einstellung.
Darin soll mich einverstanden erklären das das vorbezeichnete Verfahren gegen Zahlung eines Geldbetrages vorläufig eingestellt wird.


Kein Satz darüber was passiert wenn ich nicht unterschreibe, oder ob es eventuelle zivilrechtliche Ansprüche des Funkturmbesitzers nach sich zieht.

Ich werde weder unterschreiben noch zahlen. Mal sehen wie das Verfahren dann weiter geht. Interessant auch was passiert wenn andere Cacher genauso reagieren.

Freitag, 29. Oktober 2010

Name des Caches wird nicht veröffentlicht

Immer wieder kommt in den Kommentaren die Aufforderung den Namen des betroffenen Cache bekannt zu geben. Den Namen das T5 Caches habe ich mit Absprache mit dem Owner bewusst nicht angegeben, da dies keine Rolle spielt. Der Cache ist zudem schon lange archiviert und gesperrt.
Ich hatte eh lange überlegt ob das ganze Theater überhaupt publik mache, da ich den Anklägern nicht dabei helfen wollte ein Exempel zu statuieren.
Bei diesen ganzen Artikeln ging es mir ja nicht um den konkreten Cache sondern um das Verhalten der Deutschen Funkturm GmbH und der Staatsanwaltschaft.
Denn genau das völlig unangemessene Verhalten der Staatsanwaltschaft ist der Grund für den Blogbeitrag gewesen.

Freitag, 8. Oktober 2010

Selbst Write Notes führt zur Vorladung

Mittlerweile haben mindestens 5 Cacher eine Vorladung wegen dem Funkmast bekommen. Mittlerweile kann man es als gesichert ansehend, das die Daten von Groundspeak kommen. Da zumindest bei einem Accountnamen keine persönlichen Daten im Netz zu finden sind.
Seit meiner Vernehmung habe ich nichts mehr von denen gehört.
Einem Cacher wurde gegen Zahlung von 100€ eine Einstellung des Verfahrens angeboten.
Heute erfuhr ich von einer besonders dreisten Vorladung. Wohlgemerkt als Beschuldigte.
Write note der Cacherin.
Zitat:
Das musste ich mir ansehen- und eigentlich auch machen, aber als ich dann dem Neheimer beim Aufstieg zugesehen habe, verliess mich doch ein wenig der Mut und vor allem der Glaube an die eigenen Kräfte- vor allem für den Abstieg.
Allen, die hoch geklettert sind, gebührt mein ehrlicher Respekt. Irgendwo da oben sind wohl meine Grenzen ;-)
Es fasziniert mich auf welche Ideen Cacher immer wieder kommen..
Zitat Ende.

Jetzt verschicken die schon Vorladungen an Leute welche nur zusehen. Haben die Langeweile? Müssen die ABM Kräfte beschäftigen? Gibt es da nicht ein Gesetzt was Menschen vor unberechtigten Anschuldigungen schützt?

Irgendwer müsste mal die Deutsche Funkturm GmbH anzeigen.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Niederlande , mit mir nicht mehr (Off-Topic)

Ich mache seit etwa 20 Jahren regelmäßig in den Niederlanden Urlaub. Ein Grund warum ich niederländisch lernte. Seit 2007 gehe ich dort natürlich auch Cachen.
Bisher habe ich meine politische Tätigkeit immer von Geocachen getrennt, doch jetzt gibt es in den Niederlanden eine Entwicklung, welche mir überhaupt nicht mehr gefällt.
Ein ehemals liberales Land lässt es zu das eine rechtradikale Partei die Regierung unterstützt. Damit ist das Land für mich als Urlaubsland gestrichen. Sie wollen keine Ausländer mehr im Land also fahre ich dort auch nicht mehr hin. Genauso wie ich in Zeiten von Haider nicht mehr nach Österreich gefahren bin.
Klar wird es die Niederländer nicht interessieren ob ein Deutscher mehr oder weniger, dort Urlaub macht, aber vielleicht denken so noch mehr Deutsche und die Niederländer denken mal etwas nach, wen sie an die Regierung wählen.
Andererseits habe ich dort einige nette Geocacher kennen gelernt. Diese hatten defenitiv nichts gegen Ausländer oder Muslime. Außerdem gibt es in den Niederlanden auffällig viele schön gestaltetet Geocache. Diese werden mir schon fehlen, bei meiner NL-Abstinenz.

Sonntag, 19. September 2010

Mysterys sind lästig

Wenn ich in zufällig in eine neue Stadt komme, versuche ich dort meist zu cachen. Da geht es mir weniger um den Statistikpunkt, sondern mehr darum die Stadt kennen zu lernen. Meist funktioniert das auch sehr gut. Vor allem Ulm und Freiburg lernten wir so gut kennen.
Nicht so in Lemgo. Dort sind von 22 Innenstadtcache 7 Mystery. Teilweise D5.
Mysterys suche ich nur wenn mir die Lösungsweg sofort verständlich ist oder wenn ich mit anderen Cachern unterwegs bin, welche Lust haben länger vor dem PC zu sitzen, als zu cachen. Den Outdoorteil erledige ich ja gerne.
Also hatte sich cachen in Lemgo schnell erledigt. Den Fahrradträger in Lemgo abgeholt, einen Tradi gesucht und weiter in die nächste Stadt wo es mehr zu sehen gibt.
Es ist ja okay wenn Cacher gerne Mysterys auslegen, aber wenn dadurch eine recht viel versprechende Altsstadt durch Mysterys blockiert wird, geht das doch ein wenig am Ziel vom Geocachen vorbei. Klar hätte ich mit Stadt auch so anschauen können, aber cachen und eine Stadtbesichtigung zu verbinden macht einfach mehr Spaß.
Es wird Zeit das eine eigene Plattform für die Denksportfreunde geschaffen wird.

Freitag, 3. September 2010

Fotologs können zur Vorladung führen

Vor einer Woche bekam ich von der hiesigen Kripo ein Vorladung wegen Hausfriedensbruch.
Also bin ich heute zur Kripo und habe mir das mal angehört.
Ich soll vor mehr als zwei Jahren einen Zaun überklettert haben um auf einen aufgegebenen Funkturm zu klettern.
Als Beweis wurde mir ein Logeintrag und ein Foto vorgelegt. Dann wurde mir mitgeteilt das auf Antrag de Staatsanwaltschaft Groundspeak den Nicknamen Neheimer bestätigt und ihnen meinem Realanamen geliefert hat. Außerdem eine e-mail Adresse.
Das war für schon eine Überraschung. Offenbar reicht der Staatsanwaltschaft ein Logeintrag und ein Foto um solch aufwändige Ermittlungen zu starten. Auch das ein in den USA ansässige Unternehmen diese Namen herausgiebt war mir neu.
Nun stellt sich für mich die Frage ob ich weiter Cache mit Fotos logge. Ohne das Foto wäre es zu gar nicht zu Ermittlungen gekommen.
Aufwändig ist so ein Vorladung allemal, auch wenn der Vorwurf in diesem Fall unberechtigt war.
Vielleicht sollte ich gar unter neuem Namen und ohne PM cachen gehen.
Dabei geht es mir nicht um den konkreten Fall, sondern um Geocaching allgemein. Es gibt diverse Cache wo im Nachhinein ein Eigentümer versuchen kann einen Geocacher anzuzeigen.

Montag, 26. Juli 2010

Garmin GPSmap 62 s Karteninstallation

Am Sonntag habe ich begonnen diverse Karten auf das Garmin zu übertragen. Wie ich es vom 60 er gewohnt war wollte ich alle auf einmal übertragen. Das hätte etwa 6 Stunden gedauert.
Also erst mal die Topo 2010 und die Niederland Wandelkaart mithilfe des Kartenlesers auf die 4 GB SD Karte übertragen. Nach 3 Stunden gemerkt, das das Garmin die Karten nicht nutzen kann. Karten gesperrt stand da.
Das ganze mit einem kleinen Teil der Karte über den USB Port probiert. Da lief die Karte.
Also in der Nacht zum Montag die beiden Karten über USB Port auf das Garmin überspielt. Heute Morgen lief alles einwandfrei.
Dann am Abend die OSM Karte auf den internen Speicher des Garmin überspielt und auch diese läuft problemlos.
Diese Kombination wird für meine Ansprüche beim Cachen wohl reichen.
Nebenbei nach einer Fahrradhalterung für das 62er gesucht. Die Orginalhalterung fürs Dakaota würde da wohl passen. Doch 13 € für diese Billiglösung mit Kabelbinder schien mir nicht sinnvoll.
Also mal etwas bei ebay recherchiert und eine Halterung
für 10 € aus China bestellt. Klar baut die mehr auf als die Orginalhalterung, aber dafür habe ich euch einen Karabiner und eine Halteschlaufe dran. Das erspart mir das umständliche Wechseln des Halters an jeder Station.
Wenn die da ist werde berichten ob die funktioniert.

Heute dann noch ein GSAK Macro gefunden welches den GPX Export ans GPS62 unterstützt.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Wenn die Piraten cachen gehen

In einem Blog bin ich drauf aufmerksam geworden das die Piratenpartei Geocaching anbietet.
Davon abgesehen das ich es ziemlich blöd finde, wenn Parteien mit Geocaching auf Stimmenjagd gehen, ist der Bericht schon lustig.
Da wird von professionellen Geocachern geschrieben. Wo kommen die her und was verdienen die ;-)
Was mich wirklich stutzig machte war der Satz"Wer wollte nicht schon einmal testen, was das eigene Navi oder GPS-fähige Handy hergibt?"
Eine Partei, die zurecht gegen zufiel staatliche Überwachung agiert, wirbt indirekt für den Einsatz von GPS fähigen Handys. Da haben es die staatlichen Stellen, mit Zugriff auf das Handy, besonders leicht Bewegungsprofile zu erstellen.

Sonntag, 2. Mai 2010

10 Jahre Möhnesee ganz schön irre

Da haben zwei Cacher die verrückte Idee ein T5 Eventauf dem Möhnesee auszurichten.
Das ganz fand unter einer Fußgängerbrücke statt. Hinkommen war per Seil, Boot oder schwimmen möglich.
Die Wettervorhersage sagte Regen. Punkt 15:40 Uhr regnete es wie aus Eimern. Trotzdem waren ab 16 Uhr ein Großteil der 100 gemeldeten Teams unterwegs zum Zielboot. Zum Glück hörte das auch pünktlich auf zu regnen.
Nicht nur der Bootsverleiher hielt uns da wohl für leicht verrückt. Aber so bekamen die paar Besucher an der Möhne und die DLRG auch bei Wetter ein ungewöhnliches Spektakel zu sehen.
Das war mit Sicherheit das ungewöhnlichste Event welches ich bisher besucht habe.
Das Event des gleichen Orgateams auf der Halde um 0:10 Uhr war da schon fast normal.

Freitag, 16. April 2010

und führe uns nicht in Versuchung

Bei der Suche nach einem Cache entdeckt:



Ist das nun eine Aufforderung zu Straftat?
Es erforderte einige Selbstdisziplin hier nicht aktiv zu werden ;-)