Sonntag, 10. April 2011

Brückenklau

Auf dem Weg zu einer Tardirunde gesehen. Wer klaut den Brücken?
Dem Weg sind wir natürlich trotzdem gefolgt.

Samstag, 19. Februar 2011

Chirp mit Tücken

Nachdem wir bei einem Nachtcache immer wieder Probleme mit Jägern hatten, habe ich mich entscheiden in dieser Runde einen Chirp Chip einzusetzen.
Leider stellte sich heraus das man den nicht Mal hinter einem Stein verstecken konnte, ohne das die Reichweite in den Keller ging.
Mittlerweile hängt das Ding auf einem Baum und funktionierte tadellos.
Letzte Woche bekam ich eine Mail das bei Garmin Colorado die Datenübertragung nicht funktioniert.
Das habe ich dann gestern überprüft und festgestellt, das dem wirklich so ist. Offenbar hat die Firmware da einen Fehler den die Übertragung stockt mal bei 10 und mal bei 50 %.
Klar beschweren sich Cacher das diese Technik nur bei bestimmten Geräten funktioniert. Aber einen Wherigo kann ich zum Beispiel auch nicht suchen.
Von divesren D5 Mysterys ganz zu schweigen.
Ich werde den Cache unverändert lassen. Zum einen steht im Text das er nur mit bestimmten Geräten zu lösen ist, und zum andren finde ich die Möglichkeiten die der Chirp bietet sehr spannend.
Auch wenn er bei mir nur der Jägerabwehr dient.

Sonntag, 6. Februar 2011

GME2011 zum letzten mal

In diesem Jahr finden das Megaevent GME2ß11ind Naarden/NL zum letzten Mal statt.
Es ist schon erstaunlich das die Organisatoren das von 2003 bis heute durchgehalten haben.
Das GME2011 wird unser erstes Mega im "Ausland". Zwei Jahre lang hatte ich schon überlegt dort hinzufahren, doch einmal kam Bremen und einmal Ulm dazwischen.
Dies Jahr wird es also Naarden.
Samstag das Megaevent und Sonntag dann nach WalibiWorld. da lohnen sich 270 km Anreise.

Donnerstag, 3. Februar 2011

wie Cacher an T5 Punkte kommen oder auch nicht....

Gestern gesehen:

..... couldn't find [Traditional Cache] Phoenix Blick - Der Turm



Eigentlich hatten ..... und meine Wenigkeit mit ...... abgemacht uns das Döslein zum Loggen mit runter zu bringen und es anschließend wieder hoch zu schaffen... Da waren die Beiden aber zu faul zu.

Unten wars auf jeden Fall saukalt, aber mit meinem Höhenschwindel hätten mich keine 87 Dinosauerier da hoch gebracht!!!
Schade, die Aussicht hätte ich gerne mal genossen!


und dann noch einen DNF loggen ;-)

Montag, 3. Januar 2011

Zu teueres Rechtssystem

Am 24.12. bekam ich Post von der Staatsanwaltschaft. Darin wurde mir letztmals angeboten 100€ innerhalb einer Woche zu bezahlen, damit das Verfahren vorläufig eingestellt wird.
Der Tatvorwurf hat sich inzwischen geändert, auf der Übersteigen eines Übersteigschutzes.geändert
Dieses Schreiben beantworte ich mit folgender e-mail:

Sehr geehrte Frau Oberamtsanwältin Daldrup,
anbei ein Foto von den drei Schildern am Turm. Darauf steht eindeutig das das besteiegnd es Turm nur mit Schutzausrüstung erlaubt ist. Diese hatt ich wie sie auf dem Foto sehen können an.
Des weiteren war in der Anzeige und bei der Vernehmung nur vom Vorwurf des Überklettern eines Zaunes die Rede. Dieser war und ist zu dem Zeitpunkt des Tatvorwurfes, nicht mehr vorhanden gewesen. Lediglich ein vermodertes Reststück stand dort.
Am Dienstag fand das Verfahren gegen den Geocacher welcher den cache ausgelegt hat vor dem Richter statt. Amtsgericht Arnsberg; 4Cs-120 Js 666/10-198/10
Dort wurde das Verfahren gegen den Angeklagten ohne Zahlung eines Bußgeldes eingestellt, weil auch der Richter dem Angeklagten glaubte das er in dem Glauben handelte, das es nicht verboten wäre dort hinauf zu steigen.
Dies taten im übrigen weitere 60 Geocacher.
Ich bin mit der Einstellung des Verfahrens ohne Zahlung einverstanden, jedoch nicht gegen eine Zahlung von 100 €. Zumal diese Einstellung nur vorläufig wäre, und der Vorwurf in geänderter Form im späteren Verlauf wieder neu aufgenommen werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schulte-Ladage


Daraufhin bekam ich eben einen Anruf der Staatanwältin. Diese teilte mit mit das sie dieses Verfahren auf keinen Fall ohne Zahlung einstellen würde. Ich hätte jetzt letztmalig die Chance die 100€ zu bezahlen und der Einstellung zuzustimmen. Sie wolle mich wegen der geringen Schuld nicht kriminalisieren.
Jetzt stellte sich für mich die Frage ob ich auf einen Strafbefehl warte und dagegen Einspruch einlege.
Anbetracht der Tatsache das alleine der Anwalt, mindestens das 3- 4 fache kostet, und die zuständige Staatsanwältin, im Gegensatz zu ihrem Kollegen, auch vor Gericht einer Einstellung des Verfahrens nicht zustimmen würde, habe ich mich entschieden die 100€ zu bezahlen.

Ich tue das mit der Faust in der Tasche, sehe aber nach dem Verlauf des ersten Verfahrens kaum eine Chance auf einen Freispruch. Und nur ein solcher würde mich außer dem Anwalt nichts kosten.
Das finanzielle Prozessrisiko ist mir unter diesen Umständen einfach zu groß.

Alle anderen angezeigten Cacher werden auch noch das Angebot bekommen 100€ zu zahlen um das Verfahren einzustellen. Vielleicht hat ja jemand anderes Lust, und die finanziellen Mittel, ein weiteres Verfahren durchzuziehen. Für mich ist jetzt jedenfalls Schluss.

In Zukunft wird es vom Neheimer keine Logs mehr bei kritischen LP und T5 Cache geben. Alte Logs habe ich teilweise wieder gelöscht.
Loggen werde ich zukünftig unter einen Sockenpuppenacount, über anonyme Proxyserver, möglichst aus einem Internetcafe. Das ist immer noch besser als gar nicht zu loggen.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Vertikal Limit Abschluss

Heute fand vor dem Amtsgericht in Arnsberg die Verhandlung gegen den Owner des Caches Vertikal Limit statt. Der Vorsitzende Richter war sichtlich beeindruckt das außer dem Owner sieben weitere Cacher als Zuschauer erschienen waren. Zudem zwei Pressevertreter.
Er meinte das er selber auch schon geocachen war, allerdings nicht bei so gefährlichen Cache wie Vertikal Limit. Ihn störten vor allem die Logeinträge der Cacher, welche ohne Sicherung auf dem Turm waren. Da bestände die Gefahr, dass irgendwann einmal einer abstürzen könne.
Grundsätzlich war aber nicht das Klettern auf dem Turm das Problem, sondern nur das dafür nötige betreten des Grundstückes. Das der Zaun nachweislich nur rudimentär vorhanden war, ändere an dem Vorwurf des Hausfriedensbruches nicht.
Auch das keine betreten verboten Schilder mehr am Turm waren, änderte daran nicht.
Er fand es unverantwortlich an solchen Stellen einen Cache zu verstecken.
Der Owner und sein Anwalt machten glaubhaft das sie, nach Aufgabe des Turms 2007, der Meinung waren, das dieses Grundstück nicht mehr umfriedet war. Außerdem sagte er zu, einen solchen Cache nicht mehr zu verstecken.
Letztendlich führen die Argumentation vom Owner und dessen Anwalts dazu, dass dieses Verfahren ohne Zahlung eingestellt wurde.
Der Richter meinte das die Anwaltskosten und der Freizeitverlust ausreichend wäre.
Dieser Argumentation stimmte die Staatsanwaltschaft zu.
Die Gerichtskosten trägt der Staat.
Diess ist jeoch keine Grundsatzentscheidung für die anderen angezeigten Cacher. Jedoch meinte der Staatsanwalt, das man sich bei weiteren Verfahren auf diese Entscheidung berufen könne.
Mal abwarten was jetzt bei meinem Verfahren passiert.
Ich werde mir jedenfalls in Zukunft zweimal überlegen bei welchem Cache ich einenen Logeintrag schreibe und ein Foto hinzufüge.

PS: Den Namen das Caches nenen ich erst jetzt, da keien negativen Auswirkungen auf das Verfahren mehr zu erwarten sind.

Mittwoch, 3. November 2010

Zahlen sie 100€ oder....?

Heute habe ich ein Angebot der Staatsgewalt, in Form einer Staatsanwältin bekommen.

Die bieten mir an gegen Zahlung von 100€ von der Verfolgung dieses Vergehens abzusehen.
Sie schreiben:
Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen sind sie eines Vergehens nach § 123 StGB hinreichend verdächtig.
Tatvorwurf Hausfriedensbruch.

Im Nachsatz steht dann, dass das Verfahren vorläufig eingestellt wird.
Angehängt ein Schreiben welches ich unterschreiben soll:
Zustimmung zu vorläufigen Einstellung.
Darin soll mich einverstanden erklären das das vorbezeichnete Verfahren gegen Zahlung eines Geldbetrages vorläufig eingestellt wird.


Kein Satz darüber was passiert wenn ich nicht unterschreibe, oder ob es eventuelle zivilrechtliche Ansprüche des Funkturmbesitzers nach sich zieht.

Ich werde weder unterschreiben noch zahlen. Mal sehen wie das Verfahren dann weiter geht. Interessant auch was passiert wenn andere Cacher genauso reagieren.